Neue Faltschachtelklebemaschine eingetroffen

Speyer/Schifferstadt – Die neue Faltschachtelklebemaschine der Firma Bobst ist in den Firmenräumen der H.-J. Dres GmbH in Schifferstadt eingetroffen. Nun beginnt für die Mitarbeiter die Einarbeitungsphase.

„Wir sind schon lange auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. In Schifferstadt wurden nun endlich fündig“, so Geschäftsführerin Petra Dres über den Erwerb des Geländes mit Halle im Gewerbegebiet in Schifferstadt. Schon einige Jahre war man in Speyer und Umgebung auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten. Die Räume in der Brunckstraße lassen eine weitere Expansion nicht mehr zu. Im Schifferstadter Gewerbegebiet fand Dres ein Gelände mit Halle, dass den erforderlichen Ansprüchen gerecht wird. Die Halle wurde nun für die Produktion und Lagerung von Faltschachteln umgebaut.

Die Faltschachtelklebemaschine des Premiumherstellers Bobst wurde jetzt geliefert und aufgebaut. Die Instruktionswoche für die Mitarbeiter mit Einweisung in die neue Technik folgt im Anschluss. „Die Investition in die neue Anlage ist notwendig, um der ständig steigenden Nachfrage unserer Kunden gerecht zu werden und weiterhin die gewohnt gute Qualität fristgerecht liefern zu können“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Dres. Produziert wird auch weiterhin in Speyer. Die Abteilungen „Drucken“ und „Stanzen“ bleiben noch am alten Standort, die Abteilung „Kleben“ zieht komplett nach Schifferstadt um, von wo aus auch der Versand der Faltschachteln erfolgt.

H.-J. Dres GmbH fertigt seit über 60 Jahren in der nun dritten Generation Faltschachteln in Speyer. Am Standort sind zurzeit 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Tag der offenen Tür

Rund 200 Interessierte nutzten am Tag der offenen Tür die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der Faltschachtelproduktion zu schauen. Bei laufender Produktion überzeugten sie sich selbst, wie aus einem Bogen Karton über die Stationen „Drucken“, „Stanzen“ und „Kleben“ eine fertige Faltschachtel wird. Viele Fragen wurden gestellt, die von den Maschinenführern ausführlich beantwortet wurden.

Trotz der geringen Besucherzahl kam aus dem Essens- und Getränkeverkauf ein Erlös von 700,-- Euro, der in den nächsten Tagen an das Kinderhospiz „Sterntaler“ überwiesen wird.

Tag der offenen Tür am 18. Juni 2011

Wir laden Sie ein, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Am "Tag der offenen Tür" am 18. Juni 2011 haben Sie die Gelegenheit, die Produktion von Faltschachteln hautnah zu erleben. Neben der Besichtigung der Produktion bieten wir Ihnen außerdem ein attraktives Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Einnahmen des Tages werden an das Kinderhospiz "Sterntaler" gestiftet.

Die H.-J. Dres GmbH im IHK-Wirtschaftsmagazin

Kartons nach Kundenwunsch. Der Firmenreport im IHK-Wirtschaftmagazin Pfalz 05/11 (direkt zum PDF; Seite 9) über die H.-J. Dres GmbH in Speyer, Hersteller und Vertreiber von Faltschachteln aus Vollpappe.

Kartons nach Kundenwunsch

Die Koinzidenz darf als äußerst erfreulich gelten – und dass sie mitten in der Wirtschaftskrise erfolgt, als umso erfreulicher: „Das letzte Jahr war das beste der Firmengeschichte“, sagt Jürgen Dres, Geschäftsführer der H.-J. Dres GmbH in Speyer, Hersteller und Vertreiber von Faltschachteln aus Vollpappe. Und auch ohne Rekordumsatz wäre das Jahr 2010 kein ganz normales für den Betrieb mit 19 Mitarbeitern gewesen: Der Speyerer Familienbetrieb, inzwischen in dritter Generation inhabergeführt, feierte sein 60-jähriges Jubiläum ...

Den kompletten Firmenreport im IHK-Wirtschaftsmagazin Pfalz 05/11 können Sie HIER einsehen. Den Bericht über uns finden Sie auf Seite 9.

Wir unterstützen Weitspringer Christian Reif

... und das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen.

Christian Reif, aktueller Europameister im Weitsprung, möchte sich für soziale Zwecke engagieren und unterstützt das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen mit einer nicht alltäglichen Idee. „Für jeden Sprung über acht Meter werde ich 50 Euro an das Hospiz spenden“, erklärt er gegenüber der Rheinpfalz. Wir finden diese Idee gut, Leistung mit sozialem Engagement zu verbinden und werden für jeden Sprung über 8,00 Meter ebenfalls 50 Euro an das Kinderhospiz spenden.

Christian Reif hat bei seiner Idee weitere Mitstreiter gefunden. Er wird ebenfalls unterstützt von

  • Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

  • Lions-Club Ludwigshafen

 

Weitere Informationen zur Idee von Christian Reif finden Sie unter: http://www.christian-reif.com

Sportlicher Erfolg für den jungen Mitarbeiter Nikita Bazev

Als deutscher Vizemeister qualifizierte sich Nikita Bazev, Mitarbeiter in unserer Verwaltung, Mitte März zusammen mit seiner Frau und Partnerin Marta Arndt für die Europameisterschaften der lateinamerikanischen Tänze im französischen Marseille. Das 68 Paare starke Feld repräsentierte die gesamte europäische Elite im Tanzsport. Bazev/Arndt, die für den TSC Astoria Stuttgart an den Start gehen, präsentierten sich in einer starken Form und erreichten das Semifinale. Mit Platz elf können sie bei ihrer zweiten Europameisterschaftsteilnahme sehr zufrieden sein. 
Finalergebnis:
1. Zoran Plohl/Tatsiana Lahvinovich, Kroatien
2. Andrey Zaitsev/Anna Kuzminskaya, Russland
3. Aniello Langella/Kyrtyna Moshenko, Italien
4. Martino Zanibellato/Michelle Abildtrup, Dänemark
5. Vladimir Karpov/Maria Tzaptashvilli, Russland
6. Charles-Guillaume Schmitt/Elena Salikhova, Frankreich

11. Nikita Bazev/Marta Arndt, TSC Astoria Stuttgart

Weitere Informationen über Tanzsport gibt es hier:

Tanzsportverband Baden-Württemberg (TBW)
TBW-Trophy
Deutscher Tanzsportverband (DTV)

Neuer Stanzautomat wird in Betrieb genommen

Einen großen Schritt in Richtung Zukunftssicherung machte die H.-J. Dres GmbH – Faltschachteln und mehr mit der Investition in die Visioncut 106. Der Stanzautomat des Schweizer Marktführers Bobst ist eine der modernsten, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Insgesamt wurden 800.000 Euro investiert.

„Wir fühlen uns, als würden wir vom Trabi in den modernen Oberklassewagen umsteigen. Der fährt auch und doch ist alles anders“, so Geschäftsführer Jürgen Dres. Die neue Maschine biete einiges an Neuerungen, die den Produktionsprozess präziser und effizierter gestalten. So ermöglicht beispielsweise der Non-Stop-Anleger eine kontinuierliche Produktion während des Stapelwechsels und optimiert somit die Nettoleistung der Maschine.

Das neue optische laterale Registersystem mit kontaktfreier seitlicher Ausrichtung des Stanzbogens bietet einen riesigen Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen. Eine hochempfindliche Kamera erkennt entweder die Bogenkante oder den Druck selbst, je nachdem, welche Option ausgewählt wurde, und richtet jeden Bogen passgenau aus. Ein Doppelbogeneinzug – man kennt das vom heimischen Drucker – wird frühzeitig erkannt. Dadurch wird ein hohes Maß an Sicherheit und Produktionskontinuität gewährleistet.

Absolute Neuheit der Maschine ist der Antrieb mit einer Doppelnockenwelle. Sie ermöglicht eine gleichmäßige Beschleunigung und Verlangsamung des Stanzbogens, was zu einer geringeren Belastung des Bogens und der Maschine insgesamt führt.

Eine sogenannte Centerline-Einrichtung – von Bobst entwickelt und patentiert – ermöglicht die exakte Platzierung der verschiedenen Stanzwerkzeuge, wie dem eigentlichen Stanzwerkzeug und den dazugehörigen Ausbrechwerkzeugen. Die Werkzeuge werden beim Einsetzen in die Maschine automatisch verriegelt und elektronisch überwacht.

Gesteuert wird die Maschine mit dem Cube-System, der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, die ebenfalls eine Bobst-Eigenentwicklung ist. Vom Einrichten und Ausführen des Auftrages mittels Touch-Screen bis zur detaillierten Fehlerdiagnose läuft alles über diese zentrale Schnittstelle. Ergänzt wird das System durch „Highway View“, einem Fernwartungsinstrument, dass es dem Hersteller ermöglicht, im Falles eines Defektes eine erste Diagnose zu erstellen und – wenn nötig – schon Ersatzteile auf den Weg zu bringen, ohne direkt an der Maschine gewesen zu sein. Das spart nicht nur Monteureinsätze, sondern auch Zeit und vermindert Produktionsausfälle.

Zusätzlich wurde in einen sogenannten Schließrahmenwechsler investiert. Dort kann der nächste Auftrag außerhalb der Maschine vorbereitet werden. Die Geschäftsleitung erwartet daher eine deutliche Reduzierung der Rüstzeiten.

Eingeschlossen in die 800.000 Euro teure Investition waren auch einige Umbaumaßnahmen. So musste eine Wand weichen und der 16 cm starke Betonboden auf 60 cm verstärkt werden. „Der Grund war nicht nur das Gewicht der Maschine von 20 Tonnen“, so Geschäftsführer Jürgen Dres, „die höheren Geschwindigkeiten, die mit der neuen Maschine gefahren werden können, erzeugen mehr Schwingungen. Das hätte der alte Boden nicht ausgehalten.“

Schon vor einem Jahr wurde mit den Planungen für den Maschinenkauf begonnen. Im Dezember wurde die Maschine geliefert und begonnen, sie betriebsbereit zu machen. Seit 10. Januar werden die Maschinenführer vom Instruktor der Firma Bobst, Manuel Kalteier, in die Handhabung eingewiesen.

Produktpalette erweitert

Mit der Investition in eine Taschenfaltvorrichtung für die Klebemaschine Media 100 haben wir unsere Produktpalette erweitert. Wir haben jetzt die Möglichkeit, Taschen für z.B. Nagelpads, CDs und weitere Artikel zu verkleben. Somit können diese Artikel nach dem Motto „Alles aus einer Hand“ vom Druck bis zur fertig verklebten Faltschachtel bei uns im Hause gefertigt werden.

Seniorchef wird 70

Am 3. August feierte der gebürtige Speyerer Unternehmer Hans-Jörg Dres seinen 70. Geburtstag. Hans-Jörg Dres trat nach der mittleren Reife in das elterliche Unternehmen ein, das in diesem Jahr auf 60 Jahre Faltschachtelproduktion zurückblicken kann. Nach und nach baute er den elterlichen Betrieb aus und übernahm schließlich selbständig die Leitung des Unternehmens. Bis heute kümmert er sich um die Geschicke seiner Firma, gab aber in den letzten Jahren immer mehr Verantwortung an seine Tochter und seinen Schwiegersohn ab.

Die H.-J. Dres GmbH ist mittlerweile ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern Jedes Jahr verlassen rund 35 Million Faltschachteln verschiedenster Größen und Stärken das Fabrikgelände. Hans-Jörg Dres feierte sein 70jähriges Jubiläum im Kreise seiner Familie im Schwarzwald.